Pic de Madrès, Berggipfel in Censà, Frankreich
Der Pic de Madrès ist ein Gipfel in den Pyrenäen, der die Gemeinden Censà, Mosset und Le Bousquet überragt und auf 2.469 m ansteigt. Seine Hänge sind felsig und steil, und der Gipfelbereich liegt vollständig über der Baumgrenze, sodass die Aussicht nach allen Seiten offen ist.
Der Gipfel entstand, als die tektonischen Platten kollidierten und die Pyrenäen emporhoben. Während der Eiszeiten formten Gletscher die Hänge und schufen die Felsstrukturen, die noch heute sichtbar sind.
Die Hänge des Berges werden seit Jahrhunderten als Sommerweide genutzt, und die alten Viehtriebwege sind noch heute in der Landschaft erkennbar. Wanderer können diesen Pfaden folgen und so die gleichen Wege gehen wie die Hirten der Region.
Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel, und je nach Ausgangspunkt dauert der Aufstieg deutlich unterschiedlich lang. Am besten geht man von Ende Frühling bis Frühherbst, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Wege ohne Ausrüstung für Winterbedingungen begehbar sind.
Bei klarem Wetter kann man vom Gipfel sowohl das Mittelmeer als auch die zentralen Pyrenäen sehen, was vom selben Standpunkt aus nur wenigen Gipfeln der Region gelingt. Auf der Südseite des Berges gibt es eine Sendeanlage, die als Orientierungspunkt auf dem letzten Teil des Aufstiegs dient.
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