Quérigut Castle, Mittelalterliche Burgruine in den Ariège-Pyrenäen, Frankreich
Quérigut Castle ist eine mittelalterliche Burgruine auf 729 Metern Höhe in den Pyrenäen, mit einem Hauptturm und Mauerresten aus Stein. Die Struktur überblickt das umliegende Gebirgsland und zeigt noch heute die ursprüngliche Bauweise der Festungsanlage.
Die Burg wurde erstmals 1208 dokumentiert und wechselte vom Geschlecht So zu den Grafen von Foix, was einen bedeutenden Machtwechsel in der Region bedeutete. Im Jahr 1710 wurde sie für unhaltbar erklärt und verfiel danach.
Die Burg war Teil eines Verteidigungssystems, das die Grenzregion zwischen Frankreich und Spanien überwachte und schützte. Besucher können heute noch die strategische Lage erkennen, die für die mittelalterliche Kontrolle dieser bergigen Gegend ausschlaggebend war.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich, und der Weg führt vom Dorfpostamt durch die Berge hinauf zur Ruine. In der Nähe gibt es lokale Gaststätten, wo man regionale Speisen probieren kann.
Nach der Aufgabe 1710 benutzten Dorfbewohner die Steine der Burgruine zum Bau ihrer eigenen Häuser. Dies führte dazu, dass mittelalterliche Baumaterialien in viele private Gebäude in der Gegend eingebaut wurden.
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