Lac des Bouillouses, Hochgebirgsstausee in den östlichen Pyrenäen, Frankreich
Der Lac des Bouillouses ist ein künstlicher See in den Pyrenäen auf 2016 Metern Höhe, der sich über etwa 149 Hektar erstreckt. Das klare Wasser wird von steilen Bergflanken umgeben und dient als wichtiger Speicher für die Region.
Der See entstand zwischen 1903 und 1910 durch einen Staudamm, der von Maurerwerk gebaut wurde und eine umfangreiche Arbeit erforderte. Diese frühe Ingenieursleistung machte die Wasserkraftnutzung in den Bergen möglich und förderte die wirtschaftliche Entwicklung.
Der See versorgt die Gelbe Bahn, eine regionale Bahn, die Bergdörfer verbindet und das lokale Verkehrserbe darstellt. Diese Verbindung zeigt, wie die Wasserkraft die traditionelle Infrastruktur der Region prägt.
Markierte Wanderwege führen rund um den See, darunter der Fernwanderweg GR10, der verschiedene Zugangspunkte bietet. Die beste Zeit zum Erkunden ist von Juni bis September, wenn die Wege schneefrei sind.
Das Wasser wird auch für die Schneeproduktion an nahegelegenen Skigebieten verwendet, was zeigt, wie eine alte Infrastruktur mehrere moderne Zwecke erfüllt. Diese duale Nutzung ermöglicht es, den Berg während der ganzen Saison zu nutzen.
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