Carlit, Berggipfel in Angoustrine-Villeneuve-des-Escaldes, Frankreich.
Der Carlit ist ein Granitgipfel in den Ostpyrenäen, der sich in der Gemeinde Angoustrine-Villeneuve-des-Escaldes im Département Pyrénées-Orientales befindet. Er überragt die benachbarten Kämme und ist von einer Landschaft aus nacktem Fels und vereinzelten Bergseen umgeben.
Der Carlit wurde im 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern und Forschern besucht, die die Pyrenäen systematisch erkundeten und kartografierten. Sein Gipfel diente als Referenzpunkt bei geografischen Messungen, die in jener Zeit in den französischen Bergen durchgeführt wurden.
Der Gipfel gilt als höchster Punkt der Ostpyrenäen und zieht jedes Jahr viele Wanderer an, die ihn im Rahmen einer Tagestour erreichen wollen. Auf dem Weg nach oben passiert man offene Granitflächen, die den Blick weit in die umliegenden Täler freigeben.
Der Aufstieg ist lang und das Terrain besteht durchgehend aus Granit, weshalb festes Schuhwerk und Wanderstöcke empfohlen werden. Das Wetter in dieser Höhe kann sich schnell ändern, sodass wärmere Kleidungsschichten auch im Sommer sinnvoll sind.
Der Weg zum Gipfel führt durch eines der dichtesten Alpenseengebiete der Pyrenäen, wo man auf kurzer Strecke mehrere Seen nacheinander passiert. Einige dieser Seen speisen Flüsse, die letztendlich im Mittelmeer münden, was den Carlit zu einem Wasserscheidepunkt macht.
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