Kloster Val-des-Choues, Mittelalterliche Abtei und religiöser Orden in Essarois, Frankreich.
Die Valliscaulian Order war ein Mönchsorden, der sich in einem Klosterkomplex in einem dichten Wald niederließ und religiöse Praktiken von Kartäusern und Zisterziensern kombinierte. Die Steinbauten stammen überwiegend aus dem 12. Jahrhundert und zeigen romanische Architekturelemente, die in die waldige Berglandschaft der Essarois-Region integriert sind.
Die Valliscaulian Order wurde 1193 von Viard gegründet, einem kartäusischen Laienmönch, der für eine Reform religiöser Praktiken eintrat. Die Bewegung wuchs schnell und verbreitete sich über Frankreich, Deutschland und Schottland, bis sie sich 1761 mit dem Zisterzienser Orden vereinigte.
Der Name der Valliscaulian Order kommt vom lateinischen "Vallis Caulium", was "Tal der Kähle" bedeutet und die kargen Waldlandschaften widerspiegelt, die die Mönche bewohnten. Die Anhänger befolgten strenge tägliche Routinen mit Gebetsstunden, stiller Arbeit und minimalen sozialen Kontakten, was ihre Lebensweise stark von anderen Klöstern unterschied.
Der Ort ist als Denkmal geschützt und liegt in einer waldigen Region, daher sollten Besucher mit unebenenem Gelände und feuchten Bedingungen rechnen. Die beste Zeit ist der späte Frühling bis früher Herbst, wenn die Waldwege leicht zu betreten sind und das Wetter stabil ist.
Die Mönche betrieben Salzproduktion als wirtschaftliche Aktivität, was für eine spirituelle Gemeinschaft ungewöhnlich war und ihre Strategie zur Selbstversorgung zeigte. Diese Kombination aus religiösem Leben und praktischem Gewerbe half der Bewegung, über drei Jahrhunderte lang unabhängig und wohlhabend zu bleiben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.