Chartreuse de Lugny, Kartäuserkloster in Leuglay, Frankreich.
Die Chartreuse de Lugny ist ein Kartäuserkloster in der französischen Region Côte d'Or mit mittelalterlichen Gebäuden, die über das Gelande verteilt sind. Die Anlage umfasst einzelne Zellen für Mönche, Gebetsräume und Wirtschaftsgebäude, die das tägliche Leben der Gemeinschaft organisierten.
Das Kloster wurde 1170 gegründet und entwickelte sich zu einer bedeutenden Kartäusergemeinschaft in Burgund. Die Französische Revolution beendete 1791 das klösterliche Leben, und das Gelande wurde später als historisches Denkmal geschützt.
Der Name "Chartreuse" leitet sich vom französischen Wort für Kartause ab und bezeichnet Häuser des Kartäuserordens. Besucher können heute noch die räumliche Anordnung sehen, die das Leben der Mönche prägte: einzelne Zellen, die Stille fördern, und gemeinsame Bereiche für seltene Zusammenkünfte.
Das Gelande ist ein geschütztes Denkmal und erfordert vorherige Absprache, um es zu besuchen. Besucher sollten vor der Fahrt Kontakt mit den Verantwortlichen aufnehmen, um sicherzustellen, dass ein Besuch möglich ist.
Das Kloster zeigt eine ungewöhnliche Architektur, bei der die Mönche nur dreimal täglich zum Gebet zusammenkamen und den Rest ihrer Zeit in absoluter Einsamkeit in ihren Zellen verbrachten. Diese extremale Lebensweise ist heute schwer vorstellbar und macht die Konzeption des Ortes einzigartig.
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