Aquädukt von Louveciennes, Historisches Aquädukt in Louveciennes, Frankreich.
Das Aquädukt von Louveciennes ist ein Wasserleitungsbauwerk mit 36 steinernen Bögen, das sich über etwa 640 Meter erstreckt und zwischen 10 bis 20 Meter hoch ist. Die Konstruktion verbindet einzelne Bögen zu einer durchgehenden Struktur, die damals Wasser über große Entfernungen transportierte.
Die Errichtung fand zwischen 1681 und 1685 unter der Herrschaft von Ludwig XIV. statt und wurde von Jules Hardouin-Mansart und Robert de Cotte geleitet. Das Projekt war Teil der Bemühungen, die wachsenden Wasserbedürfnisse der Schlossanlagen zu erfüllen.
Das Bauwerk zeigt die Handschrift französischer Ingenieure durch seine Steinbogen und sein Wasserleitungssystem, das die Gärten von Versailles versorgte. Es prägt bis heute das Erscheinungsbild der Landschaft und erinnert an die technischen Leistungen des 17. Jahrhunderts.
Das Bauwerk lässt sich von der Allée des Arches in Louveciennes aus erreichen, wo auch Parkplätze zur Verfügung stehen. Der beste Weg zum Erkunden ist, die Struktur von verschiedenen Seiten zu betrachten, um die Bögen und ihre Anordnung vollständig zu würdigen.
Im Inneren des Bauwerks verläuft ein mit Blei ausgekleideter Kanal, der sich oben auf der Struktur befindet und etwa einen Meter breit und zwei Meter tief ist. Diese spezielle Konstruktion ermöglichte den kontrollierten Transport des Wassers über die gesamte Länge.
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