Basilika Notre-Dame d‘ Alençon, Gotische Basilika in Alençon, Frankreich.
Die Basilika Notre-Dame d'Alençon ist ein gotisches Heiligtum mit fünf Schiffen im Hauptbereich, die von kräftigen Säulen getragen werden, sowie Rippengewölben und sternförmigen Gewölbemustern. Das Innere zeigt eine harmonische Verbindung aus gotischen Strukturelementen, die sich über mehrere Jahrhunderte der Baugeschichte entwickelt haben.
Der Bau begann 1356 unter Herzog Karl III. von Alençon und wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert, bis die Kirche 2009 den Status einer Nebenbasilika erhielt. Diese lange Baugeschichte spiegelt die kontinuierliche Bedeutung des Ortes für die Region wider.
Die Basilika bewahrt das Taufkleid der heiligen Thérèse von Lisieux auf, die hier 1873 getauft wurde, nachdem ihre Eltern in dieser Kirche geheiratet hatten. Das Bauwerk trägt daher für gläubige Besucher eine besondere Bedeutung als Ort familiärer religiöser Geschichte.
Die Kirche beherbergt seit 2016 eine neue Orgel, wobei das ursprüngliche Gehäuse von 1537 bewahrt und die musikalischen Möglichkeiten erneuert wurden. Besucher können die gotische Architektur in Ruhe erkunden und dabei die historische Orgel bewundern.
Die Renaissance-Buntglasfenster zeigen auf der Nordseite alttestamentliche Szenen und auf der Südseite Geschichten der Jungfrau Maria. Diese sorgfältig gestalteten Fenster sind oft übersehen und verdienen besondere Aufmerksamkeit bei einer Besichtigung.
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