Alençon, Regionales Verwaltungszentrum in der Normandie, Frankreich
Alençon ist eine Verwaltungshauptstadt im Département Orne in der Normandie, die sich rund 173 Kilometer westlich von Paris auf einer Höhe von 135 Metern erstreckt. Die Stadt liegt am Ufer der Sarthe und weist eine Mischung aus mittelalterlichen Vierteln und modernen Wohngebieten auf, die sich über mehrere Anhöhen verteilen.
Die Siedlung entstand im 10. Jahrhundert als strategische Pufferzone zwischen der Normandie und Maine und erhielt 1415 den Status eines Herzogtums. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich hier die berühmte Spitzenindustrie, die der Stadt wirtschaftliche Bedeutung verlieh.
Das Musée des Beaux-arts et de la Dentelle zeigt Ausstellungen zur örtlichen Point d'Alençon-Spitzentechnik und zum regionalen Kunsterbe. In der Altstadt erinnern die traditionellen Fachwerkhäuser und die schmalen Gassen an die jahrhundertealte Handwerkstradition der Stadt.
Die Stadt verfügt über ein funktionales Verkehrsnetz mit Zugang zur Autobahn A28, Regionalzügen und einem lokalen Bussystem. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in fußläufiger Entfernung voneinander liegen.
Die Basilika Notre-Dame, seit 1862 als Monument eingetragen, zeigt gotische Baukunst mit fein ausgearbeiteten Steinmetzarbeiten und detaillierten Strebepfeilern. Im Inneren befinden sich bunt bemalte Glasfenster aus dem 16. Jahrhundert, die Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria darstellen.
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