Bassins du Petit et Grand Palais, Neoklassizistische Brunnen am Grand Palais und Petit Palais, Paris, Frankreich.
Die Bassins des Petit und Grand Palais sind neoklassizistische Brunnenskulpturen, die mit aufwendigen Steinmetzarbeiten und mehrschichtigen Wasserspielereien vor den Ausstellungshallen angebracht sind. Sie verfügen über Becken mit figurativen Elementen und sind symmetrisch in ihrem klassizistischen Design angeordnet.
Jacques Ignace Hittorff entwarf diese Brunnen während der Konstruktion des Grand Palais und des Petit Palais für die Weltausstellung 1900 in Paris. Sie entstanden als Teil der umfangreichen städtebaulichen Umgestaltung, die die Champs-Élysées und ihre Umgebung zu einem modernen Zentrum machte.
Die Brunnen werden oft als informelle Treffpunkte genutzt, wo Besucher sich zwischen den nahe gelegenen Museen ausruhen und die Atmosphäre der Allee genießen. Sie bilden einen zentralen Orientierungspunkt im Bezirk und laden zum Verweilen ein.
Die Brunnen sind leicht über mehrere U-Bahn-Stationen rund um den Platz der Concorde zu erreichen und liegen in unmittelbarer Nähe zur Seine. Das Gelände ist flach und weitgehend rollstuhlgerecht, mit ausreichend Platz zum Umhergehen und Verweilen.
Die beiden Brunnen zeigen handwerkliche Details von beachtlicher Präzision, mit Wasserspielen, die zeitgenössische Pumptechnologie des frühen 20. Jahrhunderts nutzen. Viele Besucher übersehen die feinen Schnitzereien und Reliefs, die in die Steinblöcke eingearbeitet sind und bei näherem Hinschauen wertvolle Kunstwerke offenbaren.
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