Pierre-et-Marie-Curie Campus, Wolkenkratzer in Frankreich
Der Pierre-et-Marie-Curie Campus ist ein Universitätsgelände in Paris, das hauptsächlich den Fakultäten für Naturwissenschaften und Ingenieurwesen der Sorbonne-Universität dient. Das Areal besteht aus modularen Betonblöcken in Rasterform mit offenen Innenhöfen, neueren Gebäuden wie dem Atrium von 2006 und Laboreinrichtungen, die Lehre und Forschung verbinden.
Das Gelände war ursprünglich Standort der Saint-Victor-Abtei ab dem 12. Jahrhundert, ein bekanntes Zentrum für Gelehrsamkeit in Rhetorik, Musik, Astronomie und Geometrie. Der heutige Campus entstand ab den 1950er Jahren nach einem modernen Entwurf und wurde mit Bereichen wie den Félix-Esclangon-Laboren und dem Atrium weiter ausgebaut.
Der Campus trägt den Namen des Forscherehepaares Curie als Symbol für die wissenschaftliche Excellence, die hier gepflegt wird. Die Studierenden nutzen Gemeinschaftsräume wie das Atrium als Treffpunkte für Austausch und kulturelle Veranstaltungen.
Der Campus liegt im 5. Arrondissement im Quartier Saint-Victor und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die Gelände können während normaler Öffnungszeiten der Universität erkundet werden; Besucher sollten beachten, dass einige Bereiche Zugang nur für Studierenden und Personal haben.
Der Architekt Édouard Albert ließ sich bei der Gestaltung des Campus von dem spanischen Palast El Escorial inspirieren und schuf damit eine ungewöhnliche Verbindung zwischen französischer Universitätsarchitektur und klassischem europäischem Design. Die modularen Betonstrukturen mit ihren Gittern sind Zeichen dieser innovativen Herangehensweise aus der Nachkriegszeit.
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