Chapelle Notre-Dame-du-Château d'Allauch, Kapelle in Frankreich
Die Chapelle Notre-Dame-du-Chateau d'Allauch ist eine kleine Kapelle auf erhohter Lage in einem Dorf der Provence. Sie steht auf einem Hugel mit Resten einer mittelalterlichen Festung, einschliesslich einer Pfortnertor, einer Quadraturturm und Mauerresten, die entlang eines steinigen Weges durch einen Pinienwald erreichbar sind.
Die Kapelle hat Wurzeln, die bis ins 12. Jahrhundert zuruckreichen, als Monche aus Marseille zwischen 1141 und 1148 eine Burg auf diesem Hugel errichteten. Im spateren 15. Jahrhundert verlagerte sich die Besiedlung ins Tal, und 1595 wurde die Festung von der Bevolkerung Marseilles wahrend der Religionskriege zerstort.
Die Kapelle ist Zentrum mehrerer traditioneller Feste, die die Dorfgemeinschaft prägen. Das Fest der Oktave im September mit Prozessionen und Messen wird seit Generationen gefeiert und verbindet Einwohner durch gemeinsame religiöse Erfahrungen.
Der Zugangweg zur Kapelle ist ein steiniger Pfad, der durch einen Pinienwald fuhrt und etwa eine moderate Steigung bietet. Die Kapelle ist sonntagabends und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr offen, in Juli und August bis 19 Uhr, wahrend der Oktavenwoche im September taglich ganztags zuganglich.
Ein lokaler Brauch hat sich um eine Nische unter dem Pfortnertor entwickelt, wo einst eine Marienstatue stand. Nach einer alten Geschichte wirft man Steine als Zahlung der Jahre bis zur Hochzeit, basierend auf einer Legende uber ein Madchen namens Janeton, das vor Jahrhunderten die Statue mit Steinen bewarfen hatte.
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