Chartreuse de Bonlieu, Kartäuserkloster in Bonlieu, Frankreich.
Die Chartreuse de Bonlieu ist ein kartäusisches Kloster im Jura-Tal neben dem Bonlieu-See, gelegen in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Das Gelände wird von dichten Wäldern und Weiden geprägt.
Das Kloster wurde 1170 von Thibert de Montmorot gegründet und erhielt die Bestätigung durch Graf Gérard von Vienne. Nach dem Verkauf während der Französischen Revolution endete sein Betrieb als religiöser Ort.
Das Kloster entwickelte landwirtschaftliche Praktiken in der Region, einschließlich Schafzucht und Wollproduktion. Die Mönche bewirtschafteten auch Weinberge und Salzquellen in der Jura-Gegend.
Am Ort sind heute keine ursprünglichen Strukturen mehr vorhanden, da deutsche Truppen die letzten Überreste während ihres Rückzugs im August 1944 zerstörten. Besucher sollten diese Geschichte des Platzes beachten und realistische Erwartungen an das haben, was sie dort sehen werden.
Das Kloster betrieb Industrieeinrichtungen, darunter eine Schmiede am Saut-Girard, die später auch zur Waffenproduktion genutzt wurden. Nach der Revolution wurde der Ort in eine nationale Fabrik für Waffen und Salpeter umgewandelt.
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