Château de Nointel, Historisches Schloss in Nointel, Frankreich.
Das Château de Nointel ist ein Herrenhaus in der Île-de-France mit einem einzigen Hauptflügel, der sich über etwa 48 Meter erstreckt und seitlich belichtet ist. Die Räume folgen einer sequenziellen Anordnung und schaffen so einen durchgehenden, zusammenhängenden Wohnbereich mit gleichmäßiger Belichtung von beiden Seiten.
Ein Ritter namens Jean Ier de Turmenyes, der unter Ludwig XIV diente und Schatzmeister war, erwarb 1679 die gesamte Herrschaft Nointel mit ihren Ländereien und Wäldern. Ein Jahrhundert später erweiterte Prinz Louis François de Bourbon-Conti das Anwesen um Jagdgründe in der Nähe des Waldes Carnelle.
Das Schloss war lange Zeit ein Ort der Aristokratie und Jagdleidenschaft, wo wohlhabende Familien ihre Macht und ihren Geschmack durch die Gestaltung der Landschaft ausdrückten. Die Räume und Gärten zeigen noch heute, wie die Besitzer damals lebten und welche Aktivitäten ihnen wichtig waren.
Das Schloss bietet verschiedene Räume, die von intimen Besprechungsbereichen bis zu größeren Versammlungsräumen reichen und insgesamt Platz für bis zu 63 Personen bieten. Das Anwesen ist leicht zu erkunden, da die linearen Raumfolgen eine logische Orientierung ermöglichen und klar strukturierte Wege zwischen den verschiedenen Bereichen vorhanden sind.
Das Anwesen verfügt über ein Wassersystem mit einem großen Becken namens Mississippi Basin, das über eine Höhendifferenz von etwa 65 Metern funktioniert. Diese Anlage trieb ursprünglich zwanzig Brunnen an, die über das Grundstück verteilt waren und ein aufwendiges hydrologisches Meisterwerk darstellen.
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