Château d'Hénonville, Geschütztes Schloss in Hénonville, Frankreich
Das Schloss Hénonville ist eine Burg aus dem 18. Jahrhundert mit weißem Stein, einer zentralen Fassade und einer geschnitzten Grafenkrone von 1811. Die Struktur verbindet klassische Architektur mit älteren mittelalterlichen Grundmauern, die unter dem heutigen Gebäude ruhen.
Das Schloss wurde 1722 von Pierre-François Ogier auf mittelalterlichen Grundmauern errichtet und später zwischen 1765 und 1771 durch Jean-Benoit Barré umgebaut. Diese Umgestaltung prägte sein heutiges Aussehen mit klassischen Elementen.
Das Schloss spielte nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle als Zufluchtsort für Menschen in Not. Von 1946 bis 1952 bot es jüdischen Verfolgten und Flüchtlingen Schutz und Unterkunft.
Das Schloss kann von außen besichtigt werden und seine geschützten Fassaden sind leicht zugänglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein privates Denkmal handelt und nur von außen einsehbar ist.
Im zweiten Stock befinden sich Überreste eines mittelalterlichen Turms, die hinter Holzverkleidung verborgen sind und die frühere Verteidigungsanlage zeigen. Diese verborgenen Reste verbinden das Gebäude direkt mit seiner defensiven Vergangenheit vor der Umgestaltung des 18. Jahrhunderts.
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