Fosse Ledoux, Kohlebergwerk in Condé-sur-l'Escaut, Frankreich
Fosse Ledoux ist eine Kohlemine in Condé-sur-l'Escaut mit zwei Schächten aus dem frühen 20. Jahrhundert, von denen noch ein erhaltenes Fördergerüst steht. Der verbleibende metallische Rahmen über den Schächten ist ein beeindruckendes Beispiel der Ingenieurskunst aus dieser Zeit.
Die Mine wurde 1905 eröffnet und arbeitete bis 1988, wobei sie beide Weltkriege überdauerte. Sie war lange Zeit ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region, bevor der Bergbau in Frankreich auslief.
Auf dem Gelände stehen noch Wohnhäuser für Bergleute, die zeigen, wie eng die Arbeitersiedlungen organisiert waren. Diese Häuser prägen bis heute das Bild von Condé-sur-l'Escaut und erinnern an das Leben der Minenarbeiter und ihrer Familien.
Der Ort ist aus der Ferne sichtbar wegen der großen Halden, die das Gelände umgeben. Ein Besuch ermöglicht es, die erhaltene Infrastruktur zu erkunden und die Veränderungen der Landschaft durch den Bergbau zu verstehen.
Die vier Halden rund um die Mine sind zu Landschaftselementen geworden, die das Gelände dominieren. Besucher bemerken oft nicht, dass diese künstlich aufgehäuften Hügel tatsächlich das Ergebnis von Jahrzehnten des Kohleabbaus sind.
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