Guadeloupe, Karibischer Archipel in den Kleinen Antillen, Frankreich
Guadeloupe ist ein Archipel in der Karibik, das zwei Hauptinseln, Basse-Terre und Grande-Terre, umfasst, die durch den Fluss Salée verbunden sind, sowie die kleineren Inseln Marie-Galante, La Désirade und Les Saintes. Die Gesamtheit zeigt diverse Landschaften mit vulkanischen Formationen und flacheren Küstengebieten.
Die Inseln wurden 1648 von französischen Kolonisten besiedelt, erlebten jedoch Phasen der englischen Besatzung während des Siebenjährigen Krieges. Danach kehrte die französische Verwaltung zurück und bestimmte die weitere politische Entwicklung.
Die Bevölkerung spricht Französisch und Guadeloupe-Kreolisch, eine Sprache, die afrikanische, europäische und indigene Einflüsse widerspiegelt. Man hört diese Mischung überall im Alltag, in Märkten, auf Straßen und in lokalen Restaurants.
Das Archipel hat ein tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad Celsius und trockene Jahreszeiten von Dezember bis April. Die beste Zeit zum Erkunden ist während dieser trockenen Monate, wenn das Wetter stabiler ist.
Der Vulkan Soufrière auf Basse-Terre ragt bis etwa 1.460 Meter auf und schafft unterschiedliche Umweltzonen mit verschiedenen Waldtypen und seltenen Arten. Diese Höhenunterschiede ermöglichen eine überraschende biologische Vielfalt auf relativ kleinem Raum.
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