Institut d'histoire sociale, Forschungszentrum in Paris, Frankreich
Das Institut für Sozialgeschichte ist ein Forschungszentrum in Paris, das umfangreiche Sammlungen von Büchern, Broschüren, Zeitschriften, Plakaten, Zeichnungen und Fotografien bewahrt. Diese Materialien dokumentieren soziale Bewegungen und Aktivitäten in Frankreich und wurden systematisch zusammengetragen.
Das Institut wurde 1935 von Boris Souvarine gegründet und hatte enge Verbindungen zum Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einer eigenständigen Institution mit wachsenden Sammlungen zur Dokumentation der europäischen Arbeiterbewegung.
Die Sammlung konzentriert sich auf Materialien zur Arbeiterbewegung, Sozialismus und politischen Protesten des 19. und 20. Jahrhunderts. Diese Dokumente zeigen, wie Menschen in diesen Bewegungen zusammenkamen und für Veränderungen kämpften.
Die Sammlung ist für Forscher und die Öffentlichkeit zugänglich, wobei die Bestände in der Bibliothek des Nationalarchivs untergebracht sind. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, wie man am besten Zugang zu den speziellen Materialien erhält, die man studieren möchte.
1936 stahlen sowjetische Agenten einen Teil der Archive von Leo Trotzki, die dem Institut zur Aufbewahrung anvertraut worden waren. Dieses Ereignis zeigt, wie umstritten und wertvoll die Materialien waren, die das Institut schützte.
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