Kathedrale von Nanterre, Katholische Kathedrale in Nanterre, Frankreich
Die Kathedrale von Nanterre ist eine katholische Kathedrale westlich von Paris, die im Stil der Romanik erbaut wurde und von einer auffälligen Mischung aus runden Bögen und Art-déco-Elementen geprägt ist. Das Innere wird von farbigen Glasfenstern erhellt, die das Licht durch das Kirchenschiff filtern.
Die Kirche wurde im frühen 20. Jahrhundert errichtet und diente zunächst als Pfarrkirche für die wachsende Stadt Nanterre. 1966 wurde sie zur Kathedrale erhoben, als das Bistum Nanterre durch die Teilung der Diözesen Versailles und Paris gegründet wurde.
Die Kathedrale ist der heiligen Genoveva geweiht, der Schutzpatronin von Paris, die in Nanterre geboren wurde. Besucher können in der Kirche einen Schrein und Kunstwerke sehen, die ihr Leben und ihre Bedeutung für die Region darstellen.
Die Kathedrale liegt im Stadtzentrum von Nanterre und ist mit der Metro gut erreichbar, da die Stadt direkt an das Pariser Netz angebunden ist. Gottesdienste finden regelmäßig statt, sodass ein Besuch außerhalb der Messezeiten ruhiger ist.
Der Architekt Pierre Sabatier entwarf das Gebäude so, dass romanische Formen mit Art-déco-Details kombiniert werden, was für Kirchenbauten dieser Zeit ungewöhnlich ist. Diese Mischung ist am deutlichsten an der Fassade zu sehen, wo klassische Bögen neben geometrischen Ornamenten stehen.
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