Nanterre, Verwaltungszentrum in den westlichen Vororten von Paris, Frankreich
Nanterre ist eine Gemeinde im westlichen Vorortbereich von Paris, die Teile des Geschäftsviertels La Défense mit Bürotürmen und Unternehmenszentralen umfasst. Die Stadt erstreckt sich entlang der Seine und verbindet dichter bebaute Viertel mit Grünflächen und Universitätsgebäuden.
Die Siedlung entstand als Nemetodorum während der römischen Epoche und entwickelte sich von einer keltischen Kultstätte zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Im 20. Jahrhundert wandelte sich die Stadt durch den Ausbau der Pariser Vororte und die Ansiedlung großer Unternehmen im Gebiet La Défense.
Der Name Nanterre stammt vom keltischen Nemeto-duron, was "heiliger Ort" bedeutet und noch immer an die vorrömische Vergangenheit erinnert. Die Stadt dient heute als Verwaltungssitz des Departements Hauts-de-Seine und beherbergt Amtsgebäude neben modernen Wohnsiedlungen.
Die drei RER-A-Stationen Nanterre-Préfecture, Nanterre-Université und Nanterre-Ville bieten direkte Verbindungen ins Pariser Zentrum und in die umliegenden Gebiete. Fußgänger und Radfahrer finden Wege entlang der Seine, die verschiedene Stadtteile miteinander verbinden.
Das Universitätsgelände Paris Nanterre wurde zum Ausgangspunkt der Studentenproteste im Mai 1968, die später ganz Frankreich erfassten. Dieser Campus bleibt ein lebendiger Ort des Austauschs für Tausende von Studierenden, die dort Geistes- und Sozialwissenschaften studieren.
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