Tours Aillaud, Wohnkomplex in Nanterre, Frankreich
Tours Aillaud ist eine Wohnanlage in den westlichen Vororten von Paris, die aus runden Türmen besteht, deren Fassaden mit bunten Mosaiken verziert sind. Die Gebäude sind in einer geschwungenen Linie angeordnet und von baumreichen Freiflächen umgeben.
Die Türme entstanden in den 1970er Jahren als Antwort auf die damalige Wohnungsnot in der Region Paris. Die Bauarbeiten dauerten sieben Jahre und schlossen die Zusammenarbeit mit Künstlern für die farbigen Fassaden ein.
Der Name bezieht sich auf den Architekten Émile Aillaud, der für seine Ablehnung geometrischer Strenge bekannt war. Die Wohnungen werden heute von Familien mit unterschiedlichem Hintergrund bewohnt, wodurch eine lebendige Nachbarschaft entsteht.
Die Anlage liegt in Nanterre westlich von La Défense und ist über öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen. Die Außenbereiche lassen sich jederzeit einsehen, doch die Wohnbereiche selbst bleiben für Besucher unzugänglich.
Jeder Turm trägt einen anderen Namen nach Sternbildern oder Planeten wie Damiers, Alizés und Nuages. Die Fenster folgen keinem festen Raster und sind über die Fassaden verteilt, als wären sie zufällig platziert.
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