Parc André-Malraux, Stadtpark in Nanterre, Frankreich.
Der Parc André-Malraux ist ein großes Grünflächenareal in Nanterre mit Hügeln, ausgedehnten Rasen und einem See, der durch kleine Kanäle und Becken verbunden ist. Der Platz bietet verschiedene Höhen und Wasserstellen, die den Park strukturieren.
André Malraux, damals Minister für kulturelle Angelegenheiten, beschloss die Anlage des Parks, dessen Projekt 1964 genehmigt wurde. Er wurde in den 1970er Jahren anstelle früherer Elendsviertel, Brachflächen und Gipssteinbrüche errichtet, entworfen vom Landschaftsarchitekten Jacques Sgard, der die leichten Erhebungen aus Aushub des nahen Viertels La Défense formte. Am 16. April 1977 wurde er für das Publikum geöffnet, 1979 erhielt er den Namen seines Initiators, und die Arbeiten liefen bis 1981 weiter.
Der Park trägt den Namen von André Malraux, dem Kulturminister, der seine Anlage beschloss; benannt wurde er 1979. Sein zwei Hektar großer Teich aus zwei Becken, die ein kleiner Kanal mit Schilf- und Binsenrändern verbindet, ist ein Vogelschutzgebiet: Zu den rund dreißig Arten zählen Teichhühner, Blässhühner, Kanadagänse und Graureiher. Angeln ist dort erlaubt.
Der Park ist rund um die Uhr zugänglich und kann mit der RER-Linie A zur Station Nanterre-Préfecture oder mit den Bussen 159, 160, 304 und 358 erreicht werden. Der größte Teil der Fläche ist ebenerdig oder hat sanfte Steigungen, was das Erkunden relativ einfach macht.
Drei künstliche kegelförmige Hügel im Park dienen als Aussichtspunkte und bieten Blicke über Nanterre und das Geschäftsviertel La Défense. Von diesen Anhöhen aus können Besucher die Architektur und Größe der Hochhäuser nebenan erfassen.
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