Marché des Blancs-Manteaux, Markthalle im Viertel Le Marais, Paris, Frankreich.
Der Marché des Blancs-Manteaux ist eine Markthalle mit Steinbau zwischen den Straßen Vieille-du-Temple und Hospitalières-Saint-Gervais im 4. Arrondissement von Paris. Das Gebäude beherbergt heute verschiedene Räume mit wechselnden Nutzungen auf mehreren Ebenen.
Die Halle wurde 1813 auf dem Gelände eines früheren Hospizes errichtet. Ein separater Fleischerei-Bereich mit Brunnen in Form von Stierköpfen kam 1823 hinzu.
Der Ort trägt den Namen einer Ordensgemeinschaft, die im Mittelalter in der Nachbarstraße ansässig war und weiße Mäntel trug. Heute spiegelt sich diese historische Verbindung in der Identität des Viertels wider.
Die Halle liegt in fußläufiger Nähe zur Station Saint-Paul auf Linie 1 der Metro und mehreren Bushaltestellen. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und hat einen zentralen Zugang auf Straßenniveau.
Das Gebäude hat eine wenig bekannte Geschichte als Kulturzentrum seit 1992, das von der Bezirksverwaltung verwaltet wird. Heute finden dort wechselnde Ausstellungen und Aufführungen statt, was die ursprüngliche Funktion als Markt völlig verändert hat.
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