Hôtel d'Almeyras, Privatresidenz im Marais-Viertel, Paris, Frankreich
Das Hôtel d'Almeyras ist ein Privathaus aus dem Marais-Viertel, das sich an der Rue des Francs-Bourgeois befindet und durch den Wechsel von Ziegeln und Stein an seiner Fassade gekennzeichnet ist. Das Gebäude behält seine ursprüngliche symmetrische Struktur und zeigt die bauliche Qualität, die Pariser Adelsresidenzen dieser Zeit ausmacht.
Das Haus wurde 1611 für Pierre d'Alméras, einen königlichen Sekretär, errichtet und zeigt die Bautätigkeit dieser Zeit im Marais-Viertel. In den 1620er Jahren kam ein Gartenpavillon hinzu, und später wurde das Eingangstor mit schmiedeeisernen Verzierungen versehen, was die langfristige Nutzung und Instandhaltung des Hauses dokumentiert.
Die Fassade zeigt die typische Handschrift der Pariser Adelsarchitektur aus dem 17. Jahrhundert mit ihrer symmetrischen Anordnung und dem Wechsel von Stein- und Ziegelelementen. Wenn man vorbeiwandert, erkennt man in dieser Komposition die damalige Vorstellung von Ordnung und Repräsentation, die im Marais-Viertel zahlreiche Privatvillen prägt.
Das Haus ist heute Privatbesitz und kann nur von außen von der Straße aus betrachtet werden. Das Gebäude ist seit 1978 als historisches Denkmal eingetragen, weshalb man beim Vorbeigang die Baudetails von außen gut erkunden kann.
Der Eingang ist durch ein schmiedeeisernes Tor gekennzeichnet, das 1723 hinzugefügt wurde und im Stil der Zeit entworfen wurde. Dieses Detail zeigt, wie einzelne Besitzer das Haus im Laufe der Jahrhunderte mit neuen Elementen ausgestattet haben, während es seine wesentliche Struktur beibehielt.
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