Mines de Batère, Eisenminenkomplex in Corsavy, Frankreich
Die Mines de Batère ist ein ehemaliges Eisenerzbergwerk in den Ostpyrenäen, das sich zwischen 1200 und 1600 Metern Höhe im Canigou-Massiv erstreckt. Das Gelände beherbergt heute mehrere alte Gebäude, die als Bergschutzhütte genutzt werden und Ausstellungen zur Bergbaugeschichte zeigen.
Der Eisenerzabbau an diesem Ort begann bereits in der Antike und setzte sich über zwei Jahrtausende fort, bis die Operationen 1987 eingestellt wurden. Die lange Betriebsdauer macht den Ort zu einem bedeutenden Zeugnis der Bergbautradition in der Region.
Das Besuchererlebnis hängt von den saisonalen Öffnungszeiten des Refugiums ab, daher sollte man sich vor einem Besuch informieren. Der Aufstieg zum Gelände erfordert Bergwanderausrüstung und gute körperliche Fitness wegen der Höhenlage und des unebenen Geländes.
Während des Betriebs entstanden an diesem abgelegenen Ort mehrere Mineralvorkommen in Form von Kalkspat, Hämatit, Dolomit und Pyrit, die durch Tagebau und unterirdische Gänge gewonnen wurden. Diese Vielfalt an Mineralvorkommen machte das Bergwerk zu einem geologisch interessanten Ort mit unterschiedlichen Abbaumethoden.
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