Caixa von Rotllan, Neolithisches Dolmen in Arles-sur-Tech, Frankreich.
Die Caixa de Rotllan ist ein Granitdenkmal auf 938 Metern Höhe mit drei aufrechten Steinen, die nach dem Muster eines H angeordnet sind und eine große Dachplatte tragen. Diese Anordnung bildet eine rechteckige Kammer, die typisch für prähistorische Grabbauten dieser Bergregion ist.
Das Denkmal entstand in der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends vor Christus und wurde 1889 als Denkmal historischer Bedeutung anerkannt. Diese offizielle Anerkennung schützte die Struktur vor Zerstörung und machte sie zu einem wichtigen archäologischen Erbe für Frankreich.
Der Name stammt von der lokalen Legende um Roland, den sterblichen Krieger, dessen Pferd Veillantif seinen Körper hier in die Berge brachte. Besucher finden in der Umgebung noch heute Spuren dieser mittelalterlichen Überlieferung, die das Denkmal als heiligen Ort verankert.
Der Ort ist von der Stadt Arles-sur-Tech über Wanderwege zu erreichen, einige führen entlang des Flusses Bonabosc, der das Tal durchfließt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und Zeit für den Aufstieg durch bewaldetes Berggebiet einplanen.
Für Hunderte von Jahren markierte das Denkmal die Grenze zwischen den Gemeinden Arles und Montbolo und war für beide Siedlungen ein bekannter Orientierungspunkt. Diese Funktion zeigt, wie das Denkmal tief in der lokalen Geografie und Geschichte des Mittelalters verwurzelt war.
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