Manoir de la Giclais, Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert in Saint-Malo, Frankreich.
Das Manoir de la Giclais ist ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert in Saint-Malo mit klassischer bretonischer Architektur, zentralem Innenhof und gartenseitigen Nebengebäuden. Der Komplex erstreckt sich über zwei Hektar restaurierter Grundfläche mit traditionell angelegten Außenanlagen und weiteren Wohnbauten.
Das Herrenhaus wurde um 1650 von der Kauffahrteifamilie Magon de La Giclais erbaut und kam 1807 in den Besitz von Nicolas Surcouf, dem Bruder des berühmten Kaperers. Diese Verbindung zur Privateerfahrt markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte des Anwesens.
Das Herrenhaus verkörpert eine Zeit, in der wohlhabende Kaufleute und Schifffahrtsunternehmer ihre Erfolge durch Architektur zur Schau stellten. Die klassische bretonische Gestaltung mit ihren sorgfältig angelegten Gärten spricht für den Wohlstand jener Kauffahrtereibetreiber, die Saint-Malo prägten.
Der Ort ist vollständig zu Privatisierung verfügbar und richtet sich an Veranstaltungen wie Hochzeiten oder geschäftliche Zusammenkünfte. Die restaurierten Außenanlagen bieten ausreichend Platz für verschiedene Arten von Veranstaltungen und Aktivitäten.
Ein großes Archiv mit tausenden historischen Dokumenten wurde von Surcoups Nachfahren entdeckt und enthält Informationen über historische Fischereipraxen und Handelsbetriebe. Diese Sammlung bietet seltene Einblicke in den Alltag und die Geschäftstätigkeiten jener Zeit.
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