The Jean Monnet House, Historisches Hausmuseum in Bazoches-sur-Guyonne, Frankreich.
Das Jean-Monnet-Haus ist ein ehemaliges Wohnhaus in einem ländlichen Dorf, das heute als Museum die Papiere, Fotografien und Gegenstände des Gründervaters zeigt. Die Räume enthalten Briefe, Notizen und persönliche Objekte, die seinen Weg und seine Arbeit zur Europäischen Integration dokumentieren.
Das Haus wurde zum Wohnsitz von Monnet in den 1960er Jahren, nachdem er bereits an den Ursprüngen der europäischen Institutionen mitgewirkt hatte. Er nutzte es als Rückzugsort, um seine Vision für eine vereinte Europa weiter auszuarbeiten.
Das Haus zeigt, wie Monnet die Zusammenarbeit zwischen Ländern in Europa vorangetrieben hat, und Besucher können Ausstellungen sehen, die sich mit der Entwicklung der europäischen Institutionen beschäftigen. Sein persönliches Umfeld spiegelt die Gedanken wider, die hinter seinen Reformplänen standen.
Der Zugang zum Museum ist zu Fuß über ein ländliches Gelände möglich und erfordert etwas Zeit zum Erkunden der verschiedenen Räume. Man sollte bequeme Kleidung tragen und sich Zeit für die Lektüre der Erklärungen nehmen, um das Haus vollständig zu würdigen.
Monnets Arbeitszimmer ist genau so erhalten wie zu seinen Lebzeiten, mit seinen persönlichen Schreibutensilien und den Büchern auf den Regalen. Dieser Raum vermittelt einen direkten Eindruck davon, wie er täglich an seiner Arbeit für Europa arbeitete.
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