Musée Languedocien, Museum in Montpellier, Frankreich
Das Languedoc-Museum ist ein Museumsgebäude in Montpellier, untergebracht im Hôtel des Trésoriers de France, einem Privathaus aus dem 15. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst Objekte vom Prähistorischen bis zum 19. Jahrhundert, darunter über 400 mittelalterliche Keramikstücke, glasierte Teller aus Montpellier, Möbel und Skulpturfragmente verschiedener Epochen.
Das Gebäude selbst wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut und ist eines der ältesten Privathauser in Montpellier. Das Museum wurde 1992 gegründet und wird von der Archäologischen Gesellschaft Montpelliers verwaltet, die seit 1833 Artefakte sammelt.
Das Museum befindet sich in einem historischen Gebäude mit einfachen, massiven Formen, das Jahrhunderte überdauert hat. Die Ausstellung zeigt alltägliche Gegenstände und Handwerkstücke, die das Leben von Menschen verschiedener Zeiten und sozialer Schichten widerspiegeln.
Das Museum ist relativ klein und lässt sich ohne Überbelastung erkundigen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach aktuellen Bedingungen eingeschränkt sein kann und es ratsam ist, vorher Informationen zur Verfügbarkeit und möglichen Führungen einzuholen.
Das Museum besitzt eine seltene Sammlung von Holzmalereien aus der Zeit von Jakob dem Eroberer, einer Periode, die in der Kunstgeschichte nicht oft dokumentiert ist. Diese kleinen, gut erhaltenen Werke bieten wertvolle Einblicke in die mittelalterliche Kunst und Kultur Südfrankreichs.
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