Musée national des Arts et Traditions Populaires, Nationalmuseum im Bois de Boulogne, Paris, Frankreich
Das Musée national des Arts et Traditions Populaires war ein nationales Museum in Paris, das sich in einem modernen Gebäude in der Nähe des Jardin d'Acclimatation befand. Es beherbergte Ausstellungsräume und Forschungseinrichtungen, die sich auf die französische Volkskunde konzentrierten.
Das Museum wurde 1937 von Georges-Henri Rivière gegründet und begann als französischer Bereich des Musée de l'Homme im Trocadéro. 1969 zog es in ein eigenes Gebäude um und blieb dort bis zu seiner Schließung 2005.
Die Sammlungen dokumentierten das französische Landleben durch Möbel, Ackergeräte, Trachten, Fotografien und Industriegegenstände aus dem 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre. Sie zeigten, wie Menschen in ländlichen Gegenden Frankreichs arbeiteten und lebten.
Das Museum ist seit 2005 geschlossen und für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Die Besucher, die sich für die Sammlungen interessieren, können die gesamten Bestände im Museum der Europäischen und Mittelmeerzivilisationen in Marseille besichtigen.
Das ursprüngliche Gebäude wird derzeit unter der Leitung des Architekten Frank Gehry umgebaut und arbeitet mit Thomas Dubuisson zusammen, dem Enkel des ursprünglichen Architekten Jean Dubuisson. Diese Zusammenarbeit verbindet die Geschichte des Ortes mit zeitgenössischem Design.
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