Musée urbain Tony Garnier, Freilichtmuseum im 8. Arrondissement, Lyon, Frankreich
Das Musée urbain Tony Garnier ist ein Freilichtmuseum im Stadtteil États-Unis mit etwa 25 großen Wandmalereien auf den Fassaden von Wohngebäuden. Die Bilder stellen Ideen zur Architektur, zum Wohnen und zur Stadtplanung dar.
Der Architekt Tony Garnier entwarf diesen Wohnkomplex in den 1920er Jahren als Projekt für bezahlbares Wohnen unter Bürgermeister Edouard Herriot. Die Siedlung repräsentiert eine frühe Bewegung für modernen, erschwinglichen Wohnraum.
Die Kunstwerke an den Fassaden zeigen weltweite Perspektiven auf Stadtentwicklung und stammen von Künstlern aus verschiedenen Ländern, darunter Ägypten, Indien und Russland. Diese internationalen Beiträge vermitteln unterschiedliche Sichtweisen auf Wohnen und urbanes Leben.
Das Freilichtmuseum kann jederzeit kostenlos besichtigt werden, indem man durch die Straßen des Viertels spaziert und die Wandmalereien beobachtet. Eine restaurierte Wohnung aus den 1930er Jahren bietet bei Führungen einen Einblick in das historische Wohnleben.
Ein möbliertes Apartment aus den 1930er Jahren ist im Komplex erhalten und zeigt die tatsächliche Wohnweise der ursprünglichen Bewohner mit authentischer Einrichtung. Dieser Wohnraum vermittelt einen direkten Eindruck vom Alltag in dieser innovativen Wohnsiedlung.
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