Musée du peigne et de la plasturgie d'Oyonnax, Museum in Frankreich
Das musée du peigne et de la plasturgie d'Oyonnax ist ein Museum, das sich der Geschichte der Kammherstellung und der Kunststoffindustrie in dieser französischen Stadt widmet. Das Gebäude selbst ist ein ehemaliges Fabrikgebäude und beherbergt über 16.000 Objekte, darunter Kämme, Schmuck, Spielzeug, Brillen und Designermode aus verschiedenen Zeitperioden.
Die Sammlung reicht bis 1928 zurück und wurde von dem lokalen Künstler Marie-Léon Arbez-Carme initiiert, der mit Zelluloid arbeitete. Dieses Handwerk entwickelte sich über das 20. Jahrhundert hinweg von der traditionellen Kammherstellung zur modernen Kunststoffproduktion und prägte Oyonnax als bedeutendes Produktionszentrum.
Der Name des Museums bezieht sich auf zwei Handwerkstraditionen, die das Leben in Oyonnax geprägt haben: die Herstellung von Kämmen und die Kunststoffverarbeitung. Man sieht überall in den Ausstellungen, wie diese Handwerke Teil der lokalen Identität wurden und wie Menschen diese Materialien täglich verwendeten.
Das Museum ist von Dienstag bis Samstag nachmittags geöffnet und hat einen barrierefreien Eingang für Besucher mit Mobilitätsbedarf. Es gibt Parkplätze in der Nähe, einen kleinen Shop mit handgefertigtem Schmuck und Souvenirs sowie Workshops für Kinder in den Schulferien.
Das Museum zeigt 32 Kleider und Accessoires des bekannten Designers Paco Rabanne, die die kreative Verwendung von Kunststoff in der Hochmodewelt veranschaulichen. Ein weiteres Highlight ist eine rekonstruierte Werkstatt von etwa 1900, in der man sehen kann, wie Kämme von Hand geformt und verziert wurden.
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