Oyonnax, Verwaltungsbezirk im Osten Frankreichs.
Oyonnax liegt in einem Juratälchen in der Nähe des Naturparks Haut-Jura im Département Ain. Die Gemeinde erstreckt sich entlang des Flusses Ange und ist von bewaldeten Hängen und Wiesen umgeben, die sich bis zu den Bergrücken hinaufziehen.
Im Jahr 1601 zählte der Ort nur 52 Bewohner und entwickelte sich erst nach Erhalt des Exklusivrechts zur Herstellung von Holzkämmen zum Gewerbestandort. Die Betriebe verlagerten sich im Laufe der Zeit auf Kunststoffe und prägten das Wachstum der Gemeinde bis ins 20. Jahrhundert.
Das Museum für die Kamm- und Kunststoffindustrie zeigt die Entwicklung der Stadt von der Holzkammherstellung zur Kunststoffverarbeitung. Besucher sehen Werkzeuge, Maschinen und Alltagsgegenstände, die das Leben in dieser Industriegemeinde geprägt haben.
Die Autobahnanbindung A404 führt in Richtung größere Städte der Region, und der Bahnhof bietet Verbindungen zwischen Montréal-la-Cluse und Andelot-en-Montagne. Fußwege entlang des Flusses ermöglichen einen Überblick über die Talstruktur und die umliegenden Hänge.
Die örtliche Rugby-Mannschaft hat mehrfach den Aufstieg in die höchste französische Liga geschafft und spielt im Stade Charles-Mathon, das mehr als 11.000 Zuschauer fasst. An Spieltagen zieht das Stadion Fans aus dem gesamten Jurabogen an.
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