Musée Dupuytren, Medizinisches Universitätsmuseum in Les Cordeliers, Paris, Frankreich
Das Musée Dupuytren ist ein medizinisches Museum in Paris, das sich auf der Jussieu-Campus befindet und Lehr- und Forschungszwecken dient. Die Sammlung zeigt anatomische Präparate, konservierte Körperteile und Wachsmodelle, die verschiedene medizinische Zustände veranschaulichen.
Das Museum wurde 1835 gegründet und basiert auf einer Sammlung des Chirurgen Guillaume Dupuytren, der sein Vermächtnis der Universität Paris hinterließ. Der Giftmittelpionier Mathieu Orfila spielte eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung dieser Institution für medizinische Ausbildung.
Die Sammlung stammt aus Jahrhunderten der medizinischen Ausbildung und zeigt, wie Ärzte früher Krankheiten und den menschlichen Körper verstanden haben. Man kann hier sehen, wie sich das medizinische Wissen über die Zeit hinweg entwickelt hat.
Der Zugang ist auf Studenten und Forscher begrenzt und erfordert vorherige Anmeldung. Besucher sollten sich vor dem Besuch mit der Institution in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren und die geltenden Zugangsregeln zu klären.
Die Sammlung enthält Gehirne von Aphasiepatienten, die Paul Pierre Broca untersuchte und die Grundlagen für das Verständnis der Gehirnfunktionen legten. Diese Präparate sind wichtige Dokumente der frühen Neurowissenschaften und der Erforschung, wie verschiedene Hirnareale menschliche Fähigkeiten steuern.
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