Plages du débarquement allié en Normandie, Landungsstrände des Zweiten Weltkriegs in der Normandie, Frankreich
Die Plages du débarquement allié en Normandie bilden eine Gruppe von fünf Küstenabschnitten entlang mehr als 80 Kilometer normannischer Küste, an denen Befestigungen, Bunker und Gedenkstätten aus dem Zweiten Weltkrieg erhalten geblieben sind. Jeder Strandabschnitt trägt einen eigenen Namen und zeigt unterschiedliche Anlagen, darunter Betonunterstände, Panzersperren und Reste von Verteidigungslinien.
Am 6. Juni 1944 starteten die Alliierten die Operation Overlord und landeten an diesen fünf Stränden mit den Decknamen Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword, um Westeuropa von deutscher Besatzung zu befreien. In den Tagen nach der ersten Landung errichteten Ingenieurkorps künstliche Häfen und sicherten Nachschublinien, die den weiteren Vormarsch ins Landesinnere ermöglichten.
Die Bezeichnung „Plages du débarquement
Der Besuch aller fünf Strandabschnitte erfordert mehrere Tage oder eine gezielte Auswahl, da sie sich über eine lange Küstenstrecke verteilen und jeweils eigene Zufahrtswege haben. Zu Fuß lassen sich die Anlagen an jedem Strand erkunden, doch für Fahrten zwischen den Sektoren ist ein Auto ratsam.
Die Reste des provisorischen Hafens von Arromanches ragen noch heute aus dem Wasser und zeigen die enormen Betonkästen, die binnen weniger Wochen nach der Landung versenkt wurden. An den Klippen von Pointe du Hoc sind tiefe Bombenkrater sichtbar, die von den heftigen Kämpfen um die deutschen Geschützstellungen zeugen.
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