Porte Molitor, Stadttor im 16. Arrondissement, Frankreich
Das Tor Molitor ist ein Stadttor aus Stein, das an der Kreuzung mehrerer Verkehrswege im Westen von Paris steht. Es markiert einen wichtigen Übergangspunkt im urbanen Gefüge des 16. Arrondissements mit charakteristischer Architektur aus der Zeit der Pariser Befestigungen.
Das Tor wurde als Teil der Pariser Stadtbefestigungen errichtet und später mit einem unterirdischen U-Bahn-Bahnhof verbunden. Diese Anlage sollte den Passagierverkehr ermöglichen, wurde aber nie regulär für die Öffentlichkeit genutzt.
Der Name stammt vom benachbarten Molitor-Gebäude, das der Architekt Le Corbusier entwarf und von 1934 bis 1965 als seine Residenz nutzte. Das Bauwerk prägt bis heute das Erscheinungsbild des Viertels und erinnert an die Bedeutung dieser architektonischen Figur für die Pariser Stadtentwicklung.
Besucher können das Tor mit den U-Bahn-Linien 9 und 10 erreichen, wobei die Stationen Porte de Saint-Cloud und Porte d'Auteuil zu Fuß erreichbar sind. Die unmittelbare Umgebung ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und gut für Erkundungen zu Fuß zugänglich.
Die ungenutzte U-Bahn-Plattform unter dem Tor dient heute als Abstellanlage für Züge und verbindet zwei Linien an beiden Enden. Dieses versteckte Element zeigt eine faszinierende Schicht der Pariser Infrastruktur, die dem typischen Besucher verborgen bleibt.
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