Seilbahn Brest, Städtische Seilbahn in Brest, Frankreich
Die Seilbahn von Brest ist eine städtische Luftseilbahnanlage über dem Fluss Penfeld in Brest, Frankreich, die den innerstädtischen Bereich mit dem Viertel Capucins verbindet. Die Strecke wird von zwei geschlossenen Kabinen befahren, die auf Stahlseilen über den Wasserlauf gleiten und feste Endstationen an beiden Ufern bedienen.
Die Anlage wurde im November 2016 in Betrieb genommen und war die erste städtische Seilbahn für den regulären Pendlerverkehr in Frankreich. Ihre Einführung fiel mit der Umgestaltung ehemaliger Militärgelände am linken Ufer des Penfeld zusammen.
Die Seilbahn verbindet zwei unterschiedliche Stadtviertel miteinander und zeigt den städtebaulichen Wandel der Gegend um das Penfeld-Ufer. Fahrgäste erleben während der Überfahrt einen weiten Blick auf die Hafenarchitektur und die Dächer der Altstadt von Brest.
Die Kabinen fahren in kurzen Abständen vom frühen Morgen bis spät abends und legen die Strecke über den Fluss in ungefähr drei Minuten zurück. Jede Kabine bietet Platz für bis zu 60 Fahrgäste und ist barrierefrei zugänglich.
Das System nutzt vierzehn Superkondensatoren, die während der Talfahrt Energie zurückgewinnen und für die anschließenden Auffahrten wieder abgeben. Dadurch wird der Stromverbrauch aus dem öffentlichen Netz erheblich verringert.
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