Brest, Marinehafen in der Bretagne, Frankreich
Die Stadt liegt an den Ufern der Penfeld und erstreckt sich über zwei parallel verlaufende Hügelzüge, die einen natürlichen Schutz für die Bucht bilden. Die Rue de Siam verbindet das Zentrum mit dem Hafengebiet und führt durch die wiederaufgebauten Nachkriegsviertel mit breiten Straßen und funktionaler Architektur.
Die Gründung als Marinestützpunkt erfolgte im 17. Jahrhundert unter Richelieu, der die strategische Lage an der Atlantikküste nutzte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Stadtzentrum fast vollständig zerstört und in den folgenden Jahrzehnten mit einer modernen Planung neu errichtet.
Der Name stammt vom bretonischen Wort für Hügel und weist auf die topografische Besonderheit des Ortes hin. Entlang der Rue de Siam und in den Vierteln rund um den Hafen sind Crêperien und Fischlokale zu finden, wo regionale Gerichte des Alltags serviert werden.
Straßenbahnen und Busse verbinden die Wohnviertel mit dem Bahnhof und dem Flughafen, sodass die wichtigsten Punkte leicht zu erreichen sind. Die Altstadt ist kompakt und lässt sich zu Fuß erkunden, während die Hafenzone mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren wird.
Der Telegrafenmast auf dem Hügel von Recouvrance gehörte zu einem frühen optischen Kommunikationsnetz, das Paris mit der Küste verband. Dieses System arbeitete mit mechanischen Signalarmen und übertrug Nachrichten in wenigen Stunden über große Distanzen.
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