Garden National Botanical Conservatory of Brest, Botanischer Garten und Naturschutzzentrum in Brest, Frankreich
Das Nationale Botanische Konservatorium von Brest ist ein Garten über 30 Hektar auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs mit Gewächshäusern, die Pflanzenarten aus tropischen Regionen und anderen Klimazonen beherbergen. Die Anlage besteht aus vier spezialisierten Gewächshausbereichen, in denen verschiedene Umgebungen nachgebaut sind, sowie großflächigen Außengärten mit wandelbaren Pfaden und Ruhebereichen.
Der Garten entstand 1975 aus einem ehemaligen Steinbruchgelände und wurde als erste französische Institution gegründet, die sich dem Schutz bedrohter wild lebender Pflanzen verschrieb. Diese Gründung markierte den Beginn eines neuen Ansatzes in Frankreich, um Biodiversität aktiv zu bewahren.
Der Garten trägt den Namen eines nationalen Heiligtums für Pflanzenvielfalt und wird von Besuchern als lebendiger Ort der Begegnung mit exotischen Arten erlebt. Man kann hier Pflanzen aus fernen Ländern entdecken, die sonst nirgendwo in der Region zu sehen sind.
Der Garten ist täglich zugänglich, mit längeren Öffnungszeiten während der wärmeren Monate und kostenfreiem Zugang zu den Außenbereichen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Anlage große Wege umfasst und die Gewächshäuser teilweise durch längere Gänge miteinander verbunden sind.
Das Gelände bewahrt Pflanzenarten auf, die in der freien Natur bereits ausgestorben sind, einschließlich der hawaiianischen Brighamia insignis, von der weltweit nur noch wenige Exemplare existieren. Dieses Konservatorium fungiert tatsächlich als Rettungsstation für Arten, die ohne menschliche Intervention unwiederbringlich verloren gehen würden.
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