Phare du Portzic, Leuchtturm in Brest, Frankreich
Der Phare du Portzic ist ein Leuchtturm an der Einfahrt zum Hafen von Brest, der aus einem achteckigen Granitturm von 35 Metern Höhe besteht. Er steht auf erhöhtem Gelände auf der nordöstlichen Seite der Einfahrt und sendet Lichtsignale aus, die Schiffe sicher durch die Fahrrinne leiten.
Der Leuchtturm wurde zwischen 1842 und 1848 auf einem Militärgelände an der Pointe du Portzic errichtet, gestützt auf das Gesetz vom 6. August 1844 zur Finanzierung neuer Küstenleuchttürme. Am 1. Januar 1848 wurde er zusammen mit dem Leuchtfeuer Petit Minou in Betrieb genommen, um die Riffe Basse Beuzec und Le Coq im Nordfahrwasser zu markieren. Der Ingenieur Louis Plantier entwarf den achteckigen Turm. 1953 wurde er elektrifiziert, 1994 automatisiert.
Der Leuchtturm trägt den Namen des nahe gelegenen Kaps und ist für Seeleute, die in den Hafen von Brest einlaufen, ein vertrauter Orientierungspunkt. Der Turm befindet sich auf Militärgelände, das der Öffentlichkeit nur teilweise zugänglich ist, was ihm einen besonderen Charakter verleiht.
Der Leuchtturm steht auf Militärgelände an der Pointe du Portzic am Nordostrand der Meerenge von Brest; das Gelände ist nicht frei zugänglich, daher sollte man sich vorher über die Bedingungen informieren. Der 1987 am Fuß errichtete Semaphorposten regelt den ein- und auslaufenden Schiffsverkehr der Reede und ist ständig besetzt; der Turm selbst ist nicht zu besichtigen.
Der Turm ist achteckig, nicht rund: Der Ingenieur Louis Plantier wählte diese Form, nachdem der Architekt Léonce Reynaud argumentiert hatte, die Kanten teilten den Schaft wie die Kannelüren einer Säule und böten dieselbe Stabilität. Der Granit stammt aus den Steinbrüchen von Aber-Ildut. Am Fuß des Turms besteht seit 1987 ein Signalposten, der vom Petit Minou hierher verlegt wurde und den ein- und auslaufenden Schiffsverkehr der Reede von Brest regelt.
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