Fort du Dellec, Militärfestung und Kulturzentrum in Plouzané, Frankreich
Das Fort du Dellec ist eine Militärfestung auf den Küstenklippen von Plouzané, die über die Meerenge von Brest thront. Die Steinbefestigungen bieten Aussichtspunkte auf die Halbinsel Crozon und verbinden den Ort mit Wanderwegen zur Küste.
Die Festung wurde um 1700 unter der Aufsicht von Vauban gebaut und war Teil eines Verteidigungssystems zum Schutz des Hafens von Brest. Während des Zweiten Weltkriegs erhielt die Anlage einen deutschen Blockhaus, der noch heute sichtbar ist.
Die Festung dient heute als öffentlicher Veranstaltungsort und beherbergt regelmäßig Jazzfestivals sowie Musikveranstaltungen in ihren restaurierten Räumen. Besucher können hier Konzerte und kulturelle Events in einem historischen militärischen Gebäude erleben.
Der Ort ist über Küstenwanderwege erreichbar, die Brest mit Le Conquet verbinden und mehrere Aussichtspunkte bieten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege teilweise uneben sind und die Klippen windig sein können.
Das Fort bewahrt original erhaltene Kasematten aus dem 19. Jahrhundert, in denen Munition gelagert und Soldaten untergebracht waren. Diese unterirdischen Räume geben Einblick in den alltäglichen Militärbetrieb einer Festung aus dieser Epoche.
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