Phare du Petit Minou, Maritimer Leuchtturm in Plouzané, Frankreich
Der Petit Minou Leuchtturm steht 24 Meter hoch auf einer massiven Felsformation an der Küste von Plouzané. Seine weiß-roten Lichter sind vom Meer aus bis zu 35 Kilometer weit sichtbar und markieren den Eingang zum Hafen von Brest.
Die französische Marine begann 1839 mit dem Bau, und der Ingenieur Louis Plantier vollendete die Struktur 1848 mit Steinen aus dem Steinbruch von Aber-Ildut. Der Leuchtturm wurde ein wesentliches Navigationselement für die wachsende Schifffahrt in der Region.
Der Leuchtturm bildet eine strategische Ausrichtung mit dem Leuchtturm Portzic und lenkt Schiffe durch die Einfahrtsrinne des Hafens von Brest. Sein charakteristisches Lichtmuster half Seeleuten, die genaue Position zu erkennen.
Ein Parkplatz befindet sich oberhalb des Leuchtturms, von dort aus kann man die Struktur vom Land aus sehen. Die Anlage ist derzeit nicht für Besucher zugänglich, aber die Umgebung bietet gute Aussichtspunkte auf die Felsküste.
In den 1920er Jahren entwickelte Ingenieur André Coyne ein innovatives System in der Nähe des Leuchtturms, das die Kraft der Meereswellen durch einen künstlichen Trichter zur Luftkompression nutzte. Dieses frühe Experiment mit Wellenenergie war seiner Zeit weit voraus.
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