Punta di Galisia, Alpengipfel in den Grajischen Alpen, Frankreich und Italien
Pointe de la Galise ist ein alpiner Gipfel in den Grajischen Alpen an der Grenze zwischen Frankreich und Italien und erreicht eine Höhe von 3.343 Metern. Der Berg trägt auf beiden Seiten Gletscher, die sein Aussehen prägen und die alpine Landschaft der Region charakterisieren.
Der Berg entstand als Grenzmarke zwischen Frankreich und Italien während der politischen Umgestaltung des 19. Jahrhunderts. Er verbindet das Vanoise-Nationalpark-Gebiet auf der französischen Seite mit den italienischen Regionen Piemont und Aostatal.
Der Berg verbindet Traditionen beider Länder und zeigt an seinen Flanken die verschiedenen Ansätze zu Bergsteigen von französischer und italienischer Seite. Beide Nationen haben dort Schutzhütten errichtet, um Alpinisten bei ihrer Route zu unterstützen.
Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt von zwei Seiten aus: vom Refuge du Prariond auf französischer Seite in 2.324 Metern oder vom Refuge Benevolo auf italienischer Seite in 2.287 Metern Höhe. Beide Wege sind für erfahrene Bergsteiger konzipiert und erfordern Trittsicherheit sowie Erfahrung mit alpinen Bedingungen.
Vom Gipfelstein aus können Besucher an klaren Tagen über die Landschaft hinweg mehrere der bedeutendsten Alpenmassive sehen: Mont Blanc, Monte Rosa und Gran Paradiso. Diese Fernsicht bietet einen unerwarteten Überblick über die größere Alpine Geographie.
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