Punta Basei, Gipfel im Nationalpark Gran Paradiso, Italien
Punta Basei ist ein Berggipfel mit 3.338 Metern Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark und zeigt steile Felswände an seiner Südseite sowie Gletscher an den östlichen und westlichen Hängen. Die Formation schafft verschiedene topografische Zonen, die von felsigen Kammgräten bis zu vergletscherten Hängen reichen.
Der Berg wurde erstmals im August 1875 von den Bergsteigern C. Poccardi und G. Blanchetti erklommen, die die erste bekannte Route zum Gipfel etablierten. Dieses frühe Erlebnis markierte den Beginn der systematischen Erkundung dieser höheren Bergregion.
Der Berg liegt zwischen dem Tal Rhêmes in dem Aostatal und dem Orco-Tal im Piemont und bildet eine natürliche Grenze zwischen diesen beiden unterschiedlichen italienischen Regionen. Einheimische und Bergsteiger nutzen diese geografische Lage, um die verschiedenen Landschaften und Kulturen der beiden Seiten zu erleben.
Die Standardroute startet vom Rosset-See und dauert etwa drei Stunden, wobei Wanderer durch mit Seilen ausgestattete Passagen klettern. Gute Trittsicherheit und Erfahrung mit Höhe sind wichtig, da der Weg exponiert ist und steile Abschnitte enthält.
Der Gletscher Basei an der Osthängen zeigt seit Jahrzehnten deutliche Rückgangssignale. Diese visuellen Veränderungen bieten Besuchern einen direkten Einblick in die laufenden Klimaeffekte auf alpine Umgebungen.
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