Granta Parey, Alpengipfel in Rhêmes-Notre-Dame, Italien
Granta Parey ist ein Alpengipfel in den italienischen Alpen, der sich in der Region Val de Rhêmes erhebt und von mehreren Seiten aus erkannt werden kann. Der Berg zeigt eine markante pyramidale Form und dominiert das Landschaftsbild des Tales.
Die erste belegte Besteigung gelang am 22. August 1863 Nichols Blanford und Rowsell mit den Bergführern Favret und Jacob; sie erreichten den Gipfel über den Nordwestgrat, nicht über die heutige Normalroute. Der 3.387 m hohe Berg am Talschluss des Val di Rhêmes nahe der französischen Grenze gilt als Wahrzeichen des Tals.
Der Name Granta Parey bedeutet im valdostanischen Patois „große Wand“ und hat dieselbe Etymologie wie der nahe Gran Paradiso und die Grande Paréi im Vanoise-Massiv. Wegen seiner Form und seiner Lage am Talschluss des Val de Rhêmes gilt der Berg als Symbolberg des Tals.
Die Normalroute beginnt an der Gian-Federico-Benevolo-Hütte auf 2.285 m und führt über die Westflanke, abwechselnd Eis und Schnee mit kurzen Felsstufen; sie ist mit F (leicht) bewertet. Die Erstbesteigung 1863 verlief stattdessen über den Nordwestgrat. Für die vereisten Passagen sind Steigeisen und Eispickel nötig.
Das weißliche Sedimentgestein des Gipfels, Kalk und Dolomit, erklärt seinen hellen Ton vom Talboden des Val de Rhêmes aus. Die ersten Bergsteiger, Nichols Blanford und Rowsell mit den Führern Favret und Jacob, erreichten den Gipfel am 22. August 1863 über den Nordwestgrat statt über die heutige Normalroute.
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