Grande Rousse, Berggipfel im Aostatal, Italien
Die Grande Rousse ist ein 3607 m hoher Berg in den Grajischen Alpen im Aostatal (Italien) und höchster Punkt des Kamms zwischen dem Rhêmes-Tal und dem Valgrisenche. Sie hat zwei rund 800 m voneinander entfernte Gipfel: die Punta Nord (3607 m) und die Punta Sud (3577 m), getrennt durch den Col de la Grande Rousse (3516 m). Die steile Ostwand fällt zum Rhêmes-Tal ab; die Normalroute führt über die Gegenseite.
Die erste bekannte Besteigung der Grande Rousse erfolgte 1864. Der Berg erreicht 3607 m und ist der höchste Punkt des Kamms zwischen dem Rhêmes-Tal und dem Valgrisenche. Seine beiden Gipfel, Punta Nord (3607 m) und Punta Sud (3577 m), liegen rund 800 m auseinander und sind durch den Col de la Grande Rousse (3516 m) getrennt.
Der Name Grande Rousse klingt französisch nach „große Falbe“, doch im valdostanischen Patois bedeutet Ruise-Roése-Roise-Royse Gletscher, dieselbe Wurzel wie beim Monte Rosa. Auf der Seite von Valgrisenche ist der Berg zu großen Teilen vom Ghiacciaio dell'Invergnan bedeckt. Er heißt auch Becca d'Invergnan oder Becca d'Invergnaou.
Die Normalroute beginnt in Usellières, einem Weiler von Valgrisenche, und führt zum Bivacco Luigi Ravelli auf 2.860 m. Von dort quert man den Ghiacciaio dell'Invergnan, dann den steilen Hang zum Col de la Grande Rousse (3.516 m) und steigt zuletzt über den Südgrat der Punta Nord auf. Die Ostflanke über dem Rhêmes-Tal ist die steilste und nicht die Aufstiegsroute.
Der Berg hat zwei rund 800 Meter voneinander entfernte Gipfel: die Punta Nord mit 3.607 m und die Punta Sud mit 3.577 m, getrennt durch den Col de la Grande Rousse auf 3.516 m. Die Normalroute erreicht die Punta Nord über den Südgrat, nachdem man vom Bivacco Ravelli aus den Invergnan-Gletscher erstiegen hat.
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