Aquädukt von Carpentras, Steinaquädukt in Carpentras, Frankreich
Der Aquädukt von Carpentras ist eine steinerne Brückenstruktur mit 48 Bögen, die sich über eine Länge erstreckt und das Auzon-Tal überquert. Die Konstruktion zeigt die solide Steinarbeit jener Zeit mit ihren charakteristischen Wölbungen.
Die Arbeit begann in den 1720er Jahren unter der Leitung eines französischen Architekten, um das Wasser in die Stadt zu bringen. Das Projekt war Teil einer breiteren Infrastrukturentwicklung, die im 18. Jahrhundert die Region veränderte.
Das Bauwerk war Teil eines Projekts zur Wasserversorgung der Stadt und zeigt, wie Ingenieure im 18. Jahrhundert praktische Lösungen für lokale Bedürfnisse fanden. Heute können Besucher sehen, wie die Bögen das Wasser über das Tal transportiert haben.
Das Bauwerk kann von außen jederzeit besichtigt werden und ist leicht vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Der beste Weg, es zu erkunden, ist ein Spaziergang entlang des Tals, um die Struktur von verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Die Steine für die Konstruktion kamen aus lokalen Steinbrüchen in der Nähe, was dem Bauwerk eine besondere Verbindung zu seiner unmittelbaren Umgebung gab. Diese Wahl bedeutete auch, dass das Projekt schneller voranschreiten konnte als bei der Verwendung von Material von weiter weg.
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