Axe majeur, Urbane Kunstinstallation in Cergy-Pontoise, Frankreich
Der Axe majeur ist eine monumentale Kunstanlage in Cergy, Frankreich, die sich über mehr als drei Kilometer hinzieht. Die Route verbindet mehrere architektonische Elemente, darunter einen weißen Bogen, einen Aussichtsturm, Wege durch Gärten, Säulenreihen aus Beton und eine rote Fußgängerbrücke über die Oise.
Der Bau begann 1980 als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem israelischen Künstler Dani Karavan und dem spanischen Architekten Ricardo Bofill. Die Fertigstellung zog sich über drei Jahrzehnte hin, während die einzelnen Stationen nach und nach entstanden.
Die zwölf Stationen entlang des Parcours tragen Namen wie Himmel, Insel oder Turm und laden zum Weitergehen ein. Besucher folgen einem Weg, der sich von der Stadt bis zum Fluss erstreckt und dabei durch Parks und offene Flächen führt.
Der Bahnhof Saint-Christophe in Cergy bietet Zugang zur Anlage, von wo aus man zu Fuß weitergeht. Der Aussichtsturm bietet einen weiten Blick über die Region Île-de-France und die umliegenden Ortschaften.
Die gesamte Achse verläuft in gerader Linie zum Champs de Mars in Paris und schafft eine räumliche Verbindung zwischen Vorstadt und Hauptstadtzentrum. Diese Ausrichtung ermöglicht an manchen Tagen eine klare Sichtlinie bis zum Eiffelturm.
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