Château de Montjoie-Le-Château, Mittelalterliche Burgruine in Montjoie-le-Château, Frankreich.
Château de Montjoie-le-Château ist eine Burgruine aus dem Mittelalter, die sich auf einem Felssporn über dem Doubs-Tal erhebt. Das Bauwerk wird durch einen fünfeckigen Bergfried geprägt, in dem noch ein Kamin, ein Waschbecken und Zugänge zu Latrinen erhalten sind.
Die Familie Glère baute die Festung in der frühen Burg des 13. Jahrhunderts während der Merania-Kriege wahrscheinlich unter Richard I de Glère. Der Standort wurde auf einem neolithischen Lagerplatz errichtet und zeigt damit die lange Nutzungsgeschichte dieses strategischen Ortes.
Der Name Montjoie stammt vom lateinischen Mons Gaudii ab, was Berg der Freude bedeutet, da die Burg als Ort für Feste und Feierlichkeiten diente. Besucher können diese Verbindung zur mittelalterlichen Festkultur noch heute in den Ruinen nachvollziehen.
Der Zugang zu den Ruinen ist möglich, aber der Untergrund ist uneben und oft rutschig, besonders nach Regen. Tragen Sie geeignetes Schuhwerk und geben Sie den fragilen Strukturen genügend Raum, da die Ruinen nach Jahrhunderten der Witterung sehr brüchig sind.
Die Burgkapelle zeigt architektonische Elemente aus sowohl romanischer als auch gotischer Zeit, deren Fenster Merkmale beider Stile verbinden. Diese Mischung ist selten und zeigt, wie die Burg über Generationen hinweg erweitert und verändert wurde.
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