Gaumont Mistral, Kino im 14. Arrondissement, Frankreich
Das Gaumont Mistral war ein Kino im 14. Arrondissement von Paris, das sich an der Ecke der Avenue du General Leclerc befand und mehrere Saeale mit unterschiedlichen Raumgroessen hatte. Die Struktur ermoeglichte die gleichzeitige Aufführung mehrerer Filme für verschiedene Zuschauergruppen.
Das Gebaeude entstand 1902 zunächst als Théâtre des Fantaisies de Montrouge und wurde später in ein Kino umgewandelt. Nach einer umfassenden Rekonstruktion 1921 mit modernem Stahlbetonbau betrieb es kontinuierlich Filmvorführungen, bis es 2016 schloss.
Das Kino zeigte eine Mischung aus internationalen und französischen Filmen und war ein wichtiger Treffpunkt für Filmliebhaber im südlichen Paris. Generationen von Besuchern erlebten hier gemeinsam Filme auf der großen Leinwand, was es zu einem festen Bestandteil der lokalen Freizeitkultur machte.
Das Kino befand sich an einer gut zugaenglichen Eckenposition im 14. Arrondissement und war mit oeffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Besucher konnten das Gebaude von mehreren Seiten annaehern, was das Ankommen und Orientieren vereinfachte.
1921 ließ der Architekt Marcel Oudin das Gebaeude mit Stahlbeton neu errichten, was es zu einem Pionierwerk dieser modernen Bauweise in Frankreich machte. Diese konstruktive Innovation war damals sehr fortschrittlich und machte das Kino zu einem Beispiel neuer Bautechniken.
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